Meine Philosophie

Als einer von 7 Milliarden Erdenbewohner mache ich mir Gedanken, ob alles gut ist, wie es ist. Oder ob wir vielleicht einiges besser machen können, um zufriedener, gesünder, gerechter und im Einklang mit der Schöpfung leben zu können. Einerseits können wir froh sein, in einer Demokratie, wirtschaftlich gesichert, ohne hungern zu müssen, vom technischen Fortschritt profitierend, leben zu können. Andererseits glaube ich, dass wir in Europa den Wohlstandszenit überschritten haben. So beschäftigen mich immer mehr Fragen:

- Ist dieser Wohlstand gerecht verteilt? Wo bleibt das Gemeinwohl?

- Ist unser Wirtschaften nachhaltig? Wovon leben unsere Nachkommen?

- Leben wir tatsächlich noch gesund?

 

Der Ausspruch: "Wer in einer Demokratie schläft, wird in einer Wirtschaftsdiktatur aufwachen" scheint Wirklichkeit zu werden. Wir sind gegenwärtig schon tief in einer Wirtschaftsdiktatur.  Wer Mitglied von Campact oder Avaaz ist, bekommt es fast täglich mit, was weltweit geschieht, um die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer zu machen.

 

Für mich selbst versuche ich das Prinzip "Global denken, regional handeln, örtlich leben" umzusetzen.

Besonders die komplexen Themen "Energie" und "Ernährung" interessieren mich. Hier habe ich mich tief eingearbeitet und viel Literatur "konsumiert".

Die Initialzündungen waren die Bücher "Faktor Fünf" von Ulrich v. Weizsäcker und "Der energethische Imperativ" von Hermann Scheer.

Aktuell: Kurzfilm "Edathy und der Genmais


heißt der Kurzfilm, der Zurzeit bei der Berlinale, Studio Bundesregierung, gedreht wird.

Kurzinhalt: Ein Ernährungsminister kommt zu Fall, obwohl er rechtlich und moralisch richtig gehandelt hat, als er auf einen Mann aufmerksam gemacht hat, der vielleicht eine Straftat begangen hat. Innerhalb 24 Stunden hat Frau Merkel seinen Skalp – ohne irgendeine Widerrede.

Die wahre Geschichte: Ernährungsminister Friedrich hatte sich bei der Abstimmung über die Zulassung von Genmais in der EU der Stimme enthalten, was faktisch einer Zustimmung gleich kam, weil damit die Entscheidung an die gentechnikfreundliche EU zurückfiel. Herr Friedrich betonte jedoch, dass er nach der Zulassung durch die EU den Genmais in Deutschland wieder verbieten wolle. Das hätte er nicht tun sollen, denn die Kanzlerin hat sich klar dafür entschieden. Also schnell „ weg damit“, bevor im Volk – das mit überwältigender Mehrheit gegen Gentechnik ist - noch Unruhe entstehen könnte. Und das gerade vor den EU-Wahlen.

Die Aufmerksamkeit der Medien und der Bevölkerung musste schnell abgelenkt werden. Was hat sich da mehr angeboten, als eine Story über Kinderpornografie, mit der man zwar einen unschuldigen, aber in Ungnade gefallenen Minister loswerden konnte

Welcher Film wird uns wohl während der Zustimmung der EU zum Freihandelsabkommen mit den USA vorgespielt? Oder fällt das gerade in die Zeit der Fußball-WM?

Wahrscheinlich erst wenn wir hormonverseuchtes Fleisch, chlorierte Hähnchen und genmanipulierte Nahrungsmittel auf dem Teller haben, werden wir uns wehren. Dann wird es aber zu spät sein. Denn dann ist alles schon in Gesetz gegossen.

Ich schlage Frau Merkel bei der nächsten Oscar-Verleihung für die beste Regieführung vor.


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© Alfred Mähr