Das Sterben durch Kohle und Öl                                                              

Die große Transformation

 

Rede des Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 8.12. 2016 in Berlin

 

 

2017 - Gutes Neues ?

Schon mal was von SMR (Small Moodular Reactors) gehört?  Ist die Menschheit wirklich so verblödet  und lässt sich einen solchen Irrwitz  von gesponserten, awardgeschwängerten Medienagenturen im Auftrag  der gewissenlosen Kapitalgeber und Politiker aufschwatzen?

 

Ich werde zwar im Jahr 2040 nicht mehr leben. Aber der Gedanke, beim Einkaufen Frauen zu treffen, die sich eine Stange Plutonium kaufen, stärkt auch nicht meinen Wunsch, dann noch leben zu müssen

 

Mä(h)rchenstunde

Neusestes Märchen:

 

Eine Energiewende, die sich hauptsächlich auf Sonnen- und Windenergie stützt, kann sich langfristig nicht durchsetzen

Zu diesem Schluss kommt der keynesianische Ökonom und Politikberater Dr. Heiner Flasbeck in seinem Artikel auf makroskop.eu

Benjamin Jagstorf, Elektroingenieur, eigentlich Flasbeck-Anhänger widerlegt diese These mit  wissenschaftlichen Fakten.

Der nachfolgende Link weist zu seiner Stellungnahme und gibt Einblick in wirklich seriös ermittelte Zahlen und Fakten zur Energie und deren ökonomischen und sozialen Auswirkungen.

Warum ignorieren die Politiker solche Fakten?

 

Benjamin Jagstorf
Fakten zur Energiewende
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Hier die neuesten Märchen, die uns täglich von den regierenden Politikern über diversen Medien vorgetragen werden:

Die „Erneuerbaren Energien" sind zu teuer

Es war einmal (im Juni 2011) eine Kanzlerin namens Angela, die nach einem schlimmen Reaktorunfall in Fukushima, in naher Zukunft (ca. 2022) alle Kernkraftwerke in Deutschland abschalten wollte. Sie gab diesem grandiosen Vorhaben den Namen „Energiewende". Sie wollte damit auch, dass einer ihrer getreuen Diener – der Landesfürst Stefan M. – weiterhin in einem Bundesland namens BaWü sein Unheil treiben konnte. Leider durschaute dort das dumme Volk diese Absicht, sodass Stefan M ziemlich uneinsichtig und zerknirscht aus seinem Amt scheiden musste. Zuvor fädelte er aber noch einen grandiosen Deal ein. Ohne sein Parlament und „Mutti Angela" zu fragen kaufte er den Großteil der EnBW-Aktien von Freunden in Frankreich, bevor die russische Gasmafia zuschlagen konnte. Dabei half ihm sein Freund, der Banker. Aber Stefan rappelte sich schnell wieder auf und erinnerte sich, dass sein Vorgänger im Amt ja auch vorzeitig seinen Hut nehmen musste, aber inzwischen zum europäischen Energiekommisar aufgestiegen war. Und das, obwohl er immer damit geprahlt hatte, dass in seinem Bundesland Ba-Wü nur über seine Leiche Windräder gebaut würden. Die hatten aber auch schon bei dessen Vorgänger Erwin keine Chance, auch er verteufelte alles, was nach Windrad aussah. Na ja, er, der Günther, konnte es jetzt ja in ganz Europa verhindern.

Aber zurück zur Kanzlerin Angela mit ihren zwei Zöglingen Rö+Rö. Beide übertrumpften sich mit Vorschlägen, wie man die Photovoltaikindustrie an die Wand fahren könnte. Leider kamen sie sich dabei selbst in die Haare, sodass Mutti Merkel einschreiten musste. Sie wollte Norbert in die Verbannung nach NRW schicken. Der aber war schon beleidigt und nahm seinen Hut.

Sein Nachfolger Peter führte sich gleich gut ein und eröffnete feierlich ein Braunkohlekraftwerk in NRW und schwärmte von einer neuen „Brückentechnologie".

Doch Kanzlerin Angela dachte schon an die nächste Wahl. Wie könnte sie jetzt das Versprechen der Energiewende umsetzen. Man konnte ja nicht die etablierte, überkommene Kernkraft- und Kohlestrom-Produzenten übergehen. Die hatten immerhin die letzten 60 Jahre in der BRD dafür gesorgt, dass die Lichter nicht ausgingen. Das bisschen Dreck, das sie in die Luft geschleudert hatten, die diversen Störfälle in den AKW's, der nukleare Müll, der nur tief genug verscharrt werden muss , das kann man doch alles in Kauf nehmen, damit die Russen ihr militärisch nicht mehr gebrauchtes angereichertes Uran gewinnbringend entsorgen können. Zusammen war man sich einig, dass man die Bosse von RWE, EON, Vattenfall und EnBW doch nicht einfach so hängen lassen kann. Sie haben auch immer tolle Geschenke mitgebracht zu den Energiegipfeln. Und wir müssen auch an unsere Karriere denken nach dem Regieren. Da sind wir dann gleich gut aufgehoben in der Energiebranche wie Gerhard, Joschka, Wolfgang usw.

Aber daran denken wir jetzt noch nicht. Erst wollen wir dem Volk beibringen, dass es mit der Wende ja gar nicht so eilt – und viel zu teuer ist. Erst bauen wir noch ein paar Braunkohlekraftwerke, dann ziehen wir Riesen-Stromleitungen kreuz und quer durch Deutschland, wir schaffen des EEG ab, lassen keine Windkrafträder mehr bauen, sagen den Leuten, dass sie sich sowieso für „Tank oder Teller" entscheiden müssen. Zusätzlich noch ein wenig Neiddebatte – die Häuslesbesitzer kassieren eine dicke Einspeisevergütung, während die Mieter diese bezahlen. Und dann wollen wir mal sehen – wie sie sich entscheiden.

Es muss ja keiner wissen, dass wir die Hochspannungsleitungen nur für die großen Stromkonzerne brauchen, weil die ja schon in große Offshore-Windanlagen investiert haben. Oder dass zukünftig der Strom in ganz Europa transportiert werden kann. Damit hebeln wir den größten Vorteil der EE aus, nämlich die dezentrale Stromversorgung ohne große Stromtrassen.

Es muss ja keiner wissen, dass die Strompreise der privaten Haushalte so teuer sind, weil sie damit die Großindustrie subventionieren. Diese zahlen nämlich immer weniger für den Strom – und meistens gar keine EEG-Umlage. Dafür kommen sie in den Genuss des immer billiger werdenden Spitzenstroms wegen der EE.

Wir schieben einfach alles den EE in die Schuhe. Es muss ja keiner wissen, dass sich Öl, Gas und Kohle immer mehr verteuert, was der eigentliche Grund der Strompreisentwicklung ist.

Und bei der Atomenergie übernehmen wir ja sowieso alle Nebenkosten wie Haftpflichtversicherung, Endlagerung, Rückbau oder Castortransporte. Wir müssen den Bürgern ja nicht unter die Nase binden, dass sie diese Kosten extra über die Steuern zahlen.

Es muss ja keiner wissen, dass es bald Engpässe bei der Urangewinnung geben wird. Noch können wir ja den Russen billigen Atomschrott abkaufen.

Und wenn wir dann die gesamte Fotovoltaik- und Windkraftproduzenten in den Ruin getrieben haben, machen wir das mit unseren altbewährten Energiemonopolisten. Es würde ja gerade noch fehlen, dass wir uns dieses gewinnbringende Geschäft von regionalen, kommunalen oder privaten Investoren wegnehmen lassen. Die sind ja mit 6 oder 7 % Rendite zufrieden. Wir brauchen aber 25% dringend, um unseren Vorstandsvorsitzenden die vereinbarten 31 000 € täglich zahlen zu können und alle geldgeilen Aktionäre zu befriedigen. Wir müssen den Leuten nur weiter unsere Märchen erzählen – bis es so viele glauben, dass sie uns wieder wählen.

Bald folgen weitere Mä(h)rchen

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© Alfred Mähr